Mein Studium der Medieninformatik:

Ich vor dem Informatik - Gebäude (9) in Reutlingen

Seit 2013 studiere ich in Reutlingen an der Hochschule "Medien- und Kommunikationsinformatik". Weil mir der Begriff etwas zu lang ist, spreche ich meistens nur von Medieninformatik.
Am 20. Juli 2017 habe ich meine Bachelorthesis abgegeben und damit mein Studium beendet! Weiter geht es mit dem MSc Games Software Development in Sheffield und dem MSc Human Computer Interaction in Reutlingen. Dazu in Kürze mehr...
Vor den Projekten hier ein kleiner Überblick über den bisherigen Verlauf meines Studiums:

Verlauf meines Studiums: (Übersicht)

Das erste Semester:

→ Informatik I

Grundlagen der Programmierung in Java. In der Vorlesung werden die Themen erklärt und an Beispielen durchgesprochen. Im Praktikum werden dann kleinere Aufgaben gelöst.

→ Theoretische Grundlagen I

Grundlagen der höheren Mathematik. In der Vorlesung wird der Stoff erklärt. Im Tutorium bespricht und löst man dann passende Aufgaben. Es gibt pro Woche auch ein Aufgabenblatt zu erledigen!

→ Fotografie

Digitale Fotografie in der Praxis. Es werden viele Techniken erklärt, die man im Praktikum ausprobieren darf!

→ Grafik

Grundlagen in Grafik, Design und Präsentation. Es gibt immer etwas zu tun...

Besonderheiten zu notieren:
→ Das Erstsemester - Wochenende bleibt in guter Erinnerung!
→ Alles ist gut organisiert, das Studium macht Spaß.
→ Als Schüler hat man sich an das Arbeit-Zeit-Verhältnis der Klausuren zu gewöhnen...

Das zweite Semester:

→ Informatik II

Weiterführende Programmierung in Java. In der Vorlesung erklärte Sachverhalte werden auf ein großes Semester - Softwareprojekt (in unserem Fall "Schiffe Versenken") angewendet. Dabei wird außer dem Backend, also dem Kern des Programmes, sowohl eine Swing - GUI als auch eine Web - Anwendung entwickelt!

→ Theoretische Grundlagen II

Weiterführende Mathematik und theoretische Informatik. In der Vorlesung wird der Stoff erklärt. Im Tutorium bespricht und löst man dann passende Aufgaben. Es gibt pro Woche auch ein Aufgabenblatt zu erledigen!

→ Audiotechnik

Von den Grundlagen bis zur professionellen Audioproduktion. Wir produzierten einen Radiospot zur NSA - App...

→ Mensch-Maschine-Interaktion

Produktentwicklung und bedienungsfreundliches Umsetzen. Man arbeitet an einem Semester - Projekt:
Wir entwickelten in unserer Gruppe einen App - Prototypen zur Sprachhilfe.

Besonderheiten zu notieren:
→ Zum Glück haben wir nach Ostern eine Woche frei!
→ Die Theoretische Grundlagen II - Vorlesung ist angenehm strukturiert.
→ Das Informatik II - Projekt macht mir sehr Spaß!

Das dritte Semester:

→ Informatik III

Es geht nun um den Rundum - Blick: Welche Programmiersprachen gibt es noch und wie haben diese sich beeinflusst? Synchronisationsprobleme, Programmierparadigmen und Konzepte im Vergleich bilden die Hauptthemen. Im Praktikum entwickeln wir dann mit diesem Wissen einen Client in C#, der den Spieler an einem Server - Spiel teilnehmen lässt. (Unsere Gruppe konnte sogar eine 3D - Welt präsentieren!)

→ Softwaretechnik I

Hier geht es um die Techniken, mit denen man Sachverhalte und Abläufe modellieren kann. Das höhere Ziel des Modules sind die Vorgehensweisen bei sehr großen Projekten. Also auch Management und eine ausführliche Planung.

→ Betriebssysteme

Nein, dieses Modul behandelt nicht den Unterschied zwischen Linux und Windows. Dafür aber viel Interessantes zu Prozessen und Scheduling - Verfahren, die Speicherverwaltung von Rechnern und die Dateiverwaltung. Das alles beinhaltet auch Wissen über die zu Grunde liegende Hardware: So nahe war ich der CPU oder dem RAM noch nie!

→ Internetworking

Wie der Name vermuten lässt, geht es hier um den Aufbau des Internets und um Kommunikation. Netzwerke werden dabei in allen erdenklichen Ebenen betrachtet: Darunter das Programm, das ein Socket öffnet, die Routing - Verfahren und auch die Kommunikation auf der untersten Ebene. Spannend, aber auch komplex.

→ Video

Das beste Modul dieses Semesters: Wir produzieren unseren eigenen Film! Das Thema lautet dieses Mal "Langeweile".
In der Vorlesung, die sich immer gelohnt hat, werden die vielen Aspekte der Videoproduktion behandelt. Dazu zählen Licht, Ton, Kamera, Schnitt, Recht und auch das Arbeiten im Team. Im Praktikum dürfen wir den Stoff der Vorlesung gleich durch Ausprobieren vertiefen!

Besonderheiten zu notieren:
→ Ich muss mich an die kompakten Vorlesungen von bis zu 4,5 Stunden gewöhnen... Zwei davon sind auch noch auf Englisch! Nicht gerade gut für mein Verständnis von noch nicht geläufigen Sachverhalten...
→ Für das Informatik III - Praktikum macht mir die 3D - Programmierung mit DirectX viel Spaß.
→ Die Tendenz, die Studenten mit astronomischen Mengen an Material zu überschütten, steigt leider stark. Wer lernt denn 200 bis 300 Folien auswendig und liest dazu noch ein Buch? (Für Modul eins von fünf)
→ Das Tutorium, das ich dieses Semester gemacht habe, bringt auch für mich selbst eine Vertiefung der Mathematik und theoretischen Informatik aus dem 2. Semester mit sich! Leider schrieben viele aus meiner Gruppe die Übungsblätter voneinander ab... Dafür waren die meisten oft aktiv beteiligt!

Das vierte Semester:

→ Seminar ausgewählter Themen (SAT)

Um sich vor der Bachelorthesis etwas an das wissenschaftliche Arbeiten zu gewöhnen, schreibt man hier eine kleinere Arbeit, in der man sich mit einem ausgewählten Thema der Informatik befasst. Am Ende hält man einen Vortrag darüber.
Ich habe in meiner Arbeit die beiden Webtechnologien PHP und JSP/Servlets verglichen.

→ Datenbanken

In diesem Modul lernt man, professionell mit Datenbanken umzugehen. Die systematische Planung über mehrere Arbeitsschritte ist hierfür fast das Wichtigste. Doch auch bei der Umsetzung lernt man ständig Neues, das man gleich im Praktikum bei Übungen oder dem Semesterprojekt anwenden kann.

→ Softwaretechnik II

Einen umfassenden Einblick in die Softwaretechnik bekommt man in diesem Modul. Meistens arbeitet man mit UML zur Modellierung und Java zur Umsetzung, jedoch lernt man auch interessante Techniken kennen, um z.B. eigene Sprachen zu definieren oder auch auf das Programmieren zu verzichten und nur noch mit einem Modell zu arbeiten!

→ Verteilte Systeme

Nachdem man sich nun viel mit alleinstehenden Systemen beschäftigt hat, werden die einzelnen Teile vernetzt: Dieses Modul greift Vieles aus unserem Studium wieder auf: Man beschäftigt sich mit den Techniken und Paradigmen von Webservices, Webanwendungen und anderen Systemformen. Mit etwas zu zahlreichen Aufgaben probiert man dann spezielle Technologien wie RMI, REST, AJAX und SOAP direkt in einem Beispielprojekt aus.

→ IT Sicherheit

Unter dem Aspekt der Sicherheit werden hier wichtige Themen der Informatik vertieft. Zum großen Teil geht es um Sicherheit in Netzwerken, jedoch wird auch Wert auf organisatorische Maßnahmen und Sicherheit bei der Programmausführung gelegt. Hier treffen sich viele Themen aus den Modulen Internetworking und Betriebssysteme.

Besonderheiten zu notieren:
→ Neben diesem an sich schon sehr fordernden Semester, einem Englisch - Kurs und meinem Tutorium musste ich gleichzeitig noch mein Auslandssemester in Sheffield und das direkt darauf folgende Praxissemester beim Max-Planck-Institut in Tübingen vorbereiten. Zugegebenermaßen sehnte ich mir vor allem in der zweiten Hälfte wegen der großen Beanspruchung oft das Ende des Semesters herbei...
→ In sehr schöner Erinnerung habe ich meine Teilnahme an der Konferenz "Informatics Inside 2015" mit meinem System zur Tutorienverwaltung namens Tutorix, für die ich sogar den Nachwuchspreis verliehen bekam! Für diese nette Geste möchte ich mich noch einmal herzlich bei meinen Professoren bedanken.
Ein golden glänzender Pfosten mit einigen Ausschmückungen. → Ein passender Moment für eine Preisverleihung meinerseits: Hiermit verleihe ich der Deutschen Bahn in meiner Rolle als Pendler den vielfach wohlverdienten "goldenen Vollpfosten 2015" für den abgrundtief schlechtesten und unzuverlässigsten Service in den vergangenen 12 Monaten. Herzlichen Glückwunsch! Wurde gerade einmal nicht wie gefühlt jeden Monat gestreikt, durfte ich mich über die (am Ende nicht mehr so ganz überraschende) Überraschung des Tages freuen: Fährt der Zug pünktlich? Fährt er zur Hauptverkehrsstunde nur mit halber Waggonanzahl? Funktioniert die Klimaanlage? Oder fährt der Zug eigentlich überhaupt?! Man weiß es nicht. Lassen wir uns einfach mal überraschen.
→ Verteilte Systeme. Ein Thema für sich. Vielleicht spare ich viele Worte, wenn ich einfach die Teile aufzähle, die zur Note beigetragen haben. Folgende Dinge waren zu erledigen: In der Vorlesung aktiv teilnehmen. Für jedes der drei Themen sowohl einige schriftliche Aufgaben zur Theorie lösen als auch eine relativ aufwändige praktische Aufgabe erledigen. Einen "Test" in der Dimension einer Prüfung schreiben, der nur 20% zählt. Eine kleine wissenschaftliche Arbeit über ein (theoretisch) ausgewähltes Thema schreiben und diese präsentieren. In vier Wochen ein System aus wenig definierten Anforderungen entwickeln und ebenfalls präsentieren. Modul eins von fünf, kein Problem.
Der Hertkorn Award - ein goldenes H im schwarzen Sockel. → Doch erfreulicherweise habe ich zum Schluss noch einen weiteren Preis zu verleihen: Den "Hertkorn Award" für unseren Professor P. Hertkorn! Bei ihm hatten wir in diesem Semester die Module Softwaretechnik II und Datenbanken. Durch seinen unermüdlichen Einsatz war man in Kürze davon überzeugt, dass Herr Hertkorn Fachkompetenz, sinnvolle pädagogische Methoden, respektvollen und freundlichen Umgang mit den Studenten und absolute Begeisterung für die Informatik in seiner Lehre verbindet! Vielen Dank für dieses Semester, in dem man bei Ihnen wirklich sehr viel lernen konnte.

Das fünfte Semester:

→ 3D Animation Project

Mit 3dsMax und dem Character Animation Toolkit als Werkzeug hat sich dieses Modul ausführlich mit der Animation von 3D-Charaktern beschäftigt. Dabei wurde auch viel Wert auf den künstlerischen Ansatz gelegt.

→ Visual Effects and Animation

Ich war nur im ersten Semester dabei, wo es um visuelle Effekte ging. In der Vorlesung wurden einige wichtige Techniken eingeführt, die man dann im Praktikum ausprobieren konnte. Im Mittelpunkt stand das Semesterprojekt.

→ Programming for Games

Hier konnte man sowohl sehr viel über 3D-Grafikprogrammierung lernen, als auch sein Wissen über die professionelle Verwendung von C++ erweitern! Nach und nach wurde das Beispielprojekt immer komplexer...

→ Object-oriented Programming

Für den reibungslosen Einstieg in C++ ist dieses Modul genau das richtige. Von den Grundlagen bis hin zu sehr komplexen Spezialszenarien kam in der Vorlesung das Wichtigste über C++ zur Sprache.

→ Interactive Media Case Studies

Als ein Teil des letzten Studienjahres lässt dieses Modul einem die Freiheit, auch eigene Projektideen einzubringen. Man könnte bei dieser Gelegenheit zum Beispiel etwas mehr mit Unity vertraut werden...

Besonderheiten zu notieren:
→ Mein fünftes Semester habe ich in England an der Hallam University in Sheffield verbracht! Über mein bisher aufregendstes Semester habe ich regelmäßig Einträge in meinem kleinen Blog verfasst.
→ Die Zeit in England war wirklich sehr schön und in jedem Fall den großen Organisationsaufwand wert! → Bei keinem Modul habe ich meine Wahl bereut, da jedes auf seine Weise mein Interesse weckte.

Einige meiner Arbeiten für das Studium können Sie hier sehen -
wählen Sie dazu einfach ein Fachgebiet:

Fotografien

Fotografie

Im ersten Semester haben wir viele Fotografien gemacht, von denen Sie hier einige ansehen können. Sie sind das Ergebnis meiner "Hausaufgaben", der Semesterarbeit oder der Experimente im Praktikum.

Grafiken

Grafik

Im ersten Semester haben wir auch viele Grafiken produziert, von denen Sie hier einige ansehen können. Sowohl für die Semesterarbeit als auch für das wöchentliche Praktikum wurden schon viele Grafiken gemacht.

Audiotechnik

Audiotechnik

Im zweiten Semester durften wir in diesem locker gehaltenen Modul viel über die Grundlagen der Audiotechnik lernen. In einigen kleinen Projekten konnten wir die Theorie dann anwenden!

Mensch-Maschine-Interaktion

Mensch-Maschine-Interaktion

Im zweiten Semester haben wir in diesem Modul die Konzepte durchgenommen, die man bei der Projektarbeit und allgemein bei der Entwicklung von Produkten oft benötigt. Dazu gab es manchmal auch Tipps für die Gestaltung von benutzerfreundlichen Oberflächen.

Videoproduktion

Video

Im dritten Semester haben wir in unserer Gruppe viel Arbeit für einen eigenen Film aufgebracht! Uns standen dafür wieder professionelle Mittel der Hochschule zur Verfügung. Auf dem Bild sind drei meiner Kommilitonen gerade mit der Aufnahme einer Einstellung beschäftigt!

Informatik 3 - Projekt

Informatik 3

Im dritten Semester schrieben wir in C# einen Client, mit dem man eine Landschaft zusammen mit anderen Spielern erkunden kann. Es können dann Minispiele ausgetragen werden, wodurch man sich Punkte verdienen kann.
Unser Programm bietet Ihnen sogar eine 3D - Welt!

SAT - Projekt

Seminar ausgewählter Themen (SAT)

Eine der vielen fordernden Aufgaben des vierten Semesters war das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit über ein ausgewähltes Thema der Informatik.
Ich führte einen Vergleich zwischen den beiden Webtechnologien PHP und JSP/Servlets durch!

Verteilte Systeme - Projekt

Verteilte Systeme

Für das Modul "Verteilte Systeme" haben wir im letzten Viertel des vierten Semesters ein Mini - Projekt durchgeführt, bei dem es um eine Austauschbörse namens "TING" für soziale Dienstleistungen ging.

Blog zum Auslandssemester

Blog zu meinem Auslandssemester

Während meines Auslandssemesters in Sheffield habe ich regelmäßig einen Blog über das Leben in England mit neuen Einträgen über alles Mögliche erweitert.

3D-Animationsprojekt

3D Animation

Als einen Teil meines Auslandssemesters habe ich dieses Modul in Sheffield abgeschlossen. Hauptschwerpunkt war vor allem der Umgang mit der Software 3dsMax, besonders im Zusammenhang mit Charakteranimation. Nach vielen lehrreichen Vorlesungen zu bestimmten Techniken sollte man seinen eigenen Charakter gestalten und animieren.

VFX-Projekt

Visual Effects and Animation

Als einen Teil meines Auslandssemesters habe ich dieses Modul in Sheffield abgeschlossen. Es ging um visuelle Effekte bei der Filmproduktion. Vor allem die nahtlose Integration von computergenerierten Objekten in reales Videomaterial gehörte zu den behandelten Themen.

Programmprojekte

Programming for Games / Object-oriented Programming

Als einen Teil meines Auslandssemesters habe ich diese Module in Sheffield abgeschlossen. Gemeinsam haben die beiden Module sich eingehend mit der objektorientierten Programmierung in C++ befasst und sich dabei sowohl auf die Sprache selbst, als auch deren Einsatz in der 3D-Grafikprogrammierung konzentriert.

Interaktives Medienprojekt

Interactive Media Case Studies

Als einen Teil meines Auslandssemesters habe ich dieses Modul in Sheffield abgeschlossen. Die Webpage, die meine Arbeit für dieses Modul dokumentiert, ist selbst Teil einer Aufgabe, die ich für dieses Modul erledigt habe. Daher sind dort auch alle Texte auf Englisch...

Bachelorthesis

Bachelorthesis

Mein achtes und letztes Semester als Bachelorstudent habe ich ausschließlich für die Arbeit an der Abschlussarbeit meines Bachelorstudiums genutzt.
Diese konnte ich über ein sehr spannendes Thema am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik schreiben: Selbstavatare in virtueller Realität unter Benutzung des SMPL-Körpermodells.

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